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Satelliten-IoT für Agrarbetriebe und abgelegene Standorte: LooUQ, Skylo und TagoIO vom Messwert zum Ergebnis

Erreichen Sie Geräte jenseits des letzten Mobilfunkmasts mit Skylo-Satellitenkonnektivität und LooUQ-Modulen, und machen Sie mit TagoIO aus den Messwerten Ergebnisse, ohne eigene Integration pro Gerät.

TagoIO Team ·
Satelliten-IoT für Agrarbetriebe und abgelegene Standorte: LooUQ, Skylo und TagoIO vom Messwert zum Ergebnis

Landwirtschaftliche Betriebe, Pipelines, Wasseranlagen und alle anderen Orte, an denen fernab jeder Infrastruktur gearbeitet wird, sind beim IoT an dieselbe Grenze gestoßen: kein Mobilfunksignal, keine Daten. Von einem Gerät hinter dem letzten Mobilfunkmast hörten Sie nichts, also bedeuteten abgelegene Standorte entweder eine teure dedizierte Verbindung oder einen blinden Fleck, mit dem man sich abfand. Das 3GPP Non-Terrestrial Network (NTN) von Skylo stellt zusammen mit den Modulen von LooUQ die Frage der Abdeckung neu, und das zu Preisen, die sich für alltägliche Telemetrie rechnen.

Sobald die Daten fließen, entfällt ein zweites altes Ärgernis. Sie richten nicht mehr für jedes Gerät von Hand eine Verbindung ein. Der Pfad von Skylo zu TagoIO ist vorab eingerichtet. Um ein neues Gerät einzubinden, zu visualisieren und auszuwerten, lassen Sie es einfach über einen Pfad senden, den es schon gibt.

Der Weg vom Messwert zum Ergebnis hat vier Ebenen: Gerät, Konnektivität, Netzwerk und Anwendung. LooUQ, Skylo und TagoIO decken gemeinsam alle vier ab.

Der Weg von einem abgelegenen Standort ohne Mobilfunkabdeckung zu TagoIO: Sensoren an einer Scheune, einem Wasserturm und einem Pfosten auf dem Feld sind mit einem LooUQ-Modul verbunden, das über die Skylo-Satellitenverbindung oder, sofern in Reichweite, über Mobilfunk an die Full-Stack-Plattform TagoIO sendet.

Die Geräteebene: ins Feld, ohne Funkexperte zu werden

LooUQ baut das Embedded-Modem, das Ihr Produkt mit minimalem Aufwand ins Mobilfunk- und ins Satellitennetz bringt. Das MTC2-N9151 von LooUQ vereint LTE-M, NB-IoT und NB-NTN in einem stromsparenden Baustein, kommt auf der Platine mit zwei externen Bauteilen aus und braucht nur zwei Antennen: eine für die terrestrischen LTE-Bänder und die Satellitenbänder, eine für den GNSS-Empfang. LooUQ liefert eine Referenzanwendung, die schon auf Ihr “Geheimrezept” wartet: die besondere Sensorik, die Ihre Anwendung ausmacht. Das MTC2-N9151 basiert auf dem Nordic nRF9151 und bringt die Skylo-Zertifizierung auf Modulebene bereits mit. So entfällt eine Runde Satellitentests, die Hardware für abgelegene Standorte sonst meist ausbremst. Die Geräteebene hält das Projekt nicht mehr auf.

Die Konnektivitätsebene: Daten auch jenseits des letzten Mobilfunkmasts übertragen

Skylo betreibt einen standardbasierten 3GPP-Schmalband-NTN-Dienst (NB-NTN). Verliert ein zertifiziertes Gerät das terrestrische Mobilfunknetz, kann es per Roaming auf den Satelliten wechseln, weiter Daten senden und ins Mobilfunknetz zurückkehren, sobald es wieder in Reichweite ist. Weil der Dienst den 3GPP-Standards folgt, funktioniert das genauso wie das Roaming eines Smartphones im Ausland. Die Verbindung ist bewusst schmalbandig: kleine Nachrichten, batterieschonend, ausgelegt auf Telemetrie statt Video. Für einen Sensor auf dem Feld oder entlang einer Pipeline ist das der Unterschied zwischen einem täglichen Messwert und einem Funkloch.

Für das Onboarding brauchen Sie drei Dinge.

Einen Hardwareansatz: ein zertifiziertes Gerät oder eine Eigenentwicklung.

  • Nutzen Sie ein Skylo-zertifiziertes Gerät. Vollständig zertifizierte Geräte sind bereit für den kommerziellen Einsatz.
  • Setzen Sie ein von Skylo vorzertifiziertes Embedded-Modem samt Antenne ein. Wenn Sie Ihr Produkt rund um eine M.2-Schnittstelle entwickeln, etwa mit dem MTC2-N9151 von LooUQ, ist keine Skylo-Zertifizierung nötig. Wenn Sie trotzdem eine Skylo-Zertifizierung möchten, erhalten Sie sie über eine Typzulassung per Dokumentenprüfung.
  • Bauen Sie Ihr eigenes Gerät auf Basis eines Skylo-zertifizierten Moduls.

Eine Antenne für die Skylo-Frequenzen. Verwenden Sie eine NTN-fähige Antenne mit breiter Abdeckung im L-Band (Band 255 weltweit) und im S-Band (Band 23 in Nordamerika, Band 256 in Europa).

Eine SIM-Karte von einem Skylo-Betreiberpartner. Die Konnektivität läuft über die SIM-Karte und die Roamingvereinbarung eines Partners, oft über den Netzbetreiber, mit dem Sie ohnehin zusammenarbeiten.

Die Netzwerkebene: Daten in die Cloud bringen

Stehen Gerät und SIM-Karte bereit, müssen die Daten noch in die Cloud gelangen. Das Netz von Skylo basiert auf 3GPP Release 17 NB-NTN, erweitert um Skylo Standards Plus, und überträgt Daten per UDP, nicht per HTTP, MQTT oder WebSockets. Fast keine der Hyperscaler-Clouds nimmt Daten per UDP an, und genau hier kommt TagoIO ins Spiel.

TagoIO bringt über TagoTiP, sein schlankes Telemetrieprotokoll, einen nativen UDP-Dienst mit. Richten Sie das Gerät auf den UDP-Endpunkt von TagoIO für Ihre Region aus, und die Daten fließen von einem Gerät mitten im Nirgendwo in die Cloud.

Die Anwendungsebene: verstehen, was die Daten bedeuten

Sobald ein Messwert die Full-Stack-Plattform TagoIO erreicht, geht es nicht mehr darum, Bytes zu bewegen, sondern darum, zu sehen, was sie bedeuten.

  • Der Payload Parser dekodiert den rohen Payload direkt beim Eintreffen in benannte Variablen.
  • Dashboards zeigen das Geschehen live, und mit dem Live Inspector verfolgen Sie beim Debuggen den Datenverkehr eines Geräts.
  • Actions lösen einen Alarm aus oder starten Logik, wenn ein Wert einen Grenzwert überschreitet, damit früh jemand von einem Problem erfährt.
  • Mit dem Device Emulator senden Sie Beispiel-Payloads, bevor die Hardware ausgeliefert wird. So sind die Dashboards gebaut und getestet, während die Modems noch unterwegs sind.

Warum TagoIO, wenn auch andere Plattformen Daten darstellen

Diagramme zeichnen können viele Tools. Die Gründe, ein abgelegenes, satellitengestütztes Projekt auf TagoIO zu betreiben, liegen nicht im Diagramm selbst, sondern in allem drumherum.

Präskriptive Analyse und Sicherheitsstandards. TagoIO zeigt Ihnen nicht nur die Daten: Eine Analysis wendet Ihren eigenen Code auf Live-Messwerte an, markiert, was Aufmerksamkeit braucht, und empfiehlt den nächsten Schritt. Die Plattform zeigt also, was zu tun ist, statt Sie Diagramme lesen und raten zu lassen. Das Fundament ist auf Verlässlichkeit ausgelegt: eine verwaltete, resiliente Infrastruktur, zertifiziert nach ISO 27001, sodass die Messwerte, nach denen Sie handeln, auf einem System liegen, das nach einem anerkannten Sicherheitsstandard auditiert ist.

Ein einmal eingerichteter Pfad für Skylo-Geräte. Der UDP-Endpunkt und seine Autorisierung sind vorab eingerichtet, Sie bauen und pflegen also keine eigene Verbindung pro Gerät. Jedes neue Gerät meldet sich über denselben Pfad unter seiner eigenen Seriennummer.

Preise, die sich an Transaktionen orientieren. Sie zahlen für die Daten, die fließen, nicht für die Verbindung. Die Verbindung zum Netzwerk kostet nichts, und die Pläne rechnen Dateneingang und -ausgang ab. Satellitentelemetrie besteht aus kleinen, seltenen Nachrichten und bleibt deshalb in den unteren Preisstufen, und fünf Geräte sind kostenlos, solange Sie die Idee erproben.

Dort ansetzen, wo die Arbeit anfällt

Abgelegene Standorte müssen nicht länger der Problemfall sein. Ein LooUQ-Modul und eine Skylo-Verbindung kommen dorthin, wo es nie Mobilfunk gab, und TagoIO macht aus dem, was zurückkommt, Ergebnisse, nach denen Sie handeln können, ohne für jedes Gerät eine Verbindung einzurichten.

Lesen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anbindung des LooUQ MTC2-N9151 an TagoIO mit TagoTiP.

Häufige Fragen

Wie bekomme ich IoT-Daten von einem landwirtschaftlichen Betrieb oder Standort ohne Mobilfunkabdeckung? Nutzen Sie ein Skylo-zertifiziertes Modul mit Unterstützung für 3GPP NB-NTN, etwa das MTC2-N9151 von LooUQ. Das Gerät wechselt per Roaming auf den Satelliten, wenn der Mobilfunk wegfällt, und TagoIO nimmt die Daten genauso an wie von jedem anderen Gerät.

Was brauche ich für den Einsatz mit Skylo? Drei Dinge: ein Skylo-zertifiziertes Modul wie das von LooUQ, eine NTN-fähige Antenne für die Skylo-Frequenzen im L-Band und S-Band sowie eine SIM-Karte von einem Skylo-Betreiberpartner.

Muss ich für jedes Satellitengerät eine eigene Integration bauen? Nein. Der Skylo-Pfad zu TagoIO ist vorab eingerichtet. Neue Geräte melden sich über denselben Pfad, und der Payload Parser dekodiert die Daten jedes Geräts in benannte Variablen.

Warum passt das Preismodell von TagoIO gut zu Satelliten-IoT? Sie zahlen für Transaktionen beim Dateneingang und -ausgang, und die Verbindung zum Netzwerk kostet nichts. Satellitentelemetrie hat wenig Volumen und fällt selten an, bleibt also in den unteren Preisstufen, und der kostenlose Plan deckt in der Aufbauphase fünf Geräte ab.