Single Sign-on (SSO) ist eine Authentifizierungsmethode, mit der Nutzer mit einem einzigen Satz von Anmeldedaten auf mehrere Anwendungen zugreifen können. SSO vereinfacht die Verwaltung von IoT-Anwendungen und verbessert die Sicherheit, indem es einen zentralen Kontrollpunkt schafft.
Was ist SSO?
SSO ist eine Authentifizierungsmethode, mit der Nutzer mit einem einzigen Satz von Anmeldedaten auf mehrere Anwendungen zugreifen. So müssen sie sich nicht mehr mehrere Passwörter merken.
Alle Nutzerdaten liegen bei der Verwendung von SSO in einem Identity Provider (IdP). Das ist ein vertrauenswürdiges System, in dem Sie die Nutzerdaten und Zugriffstools verwalten.
Das folgende Diagramm zeigt, wie ein System mit SSO funktioniert.

SSO bietet Nutzern damit mehr Sicherheit und Komfort, da sie sich nur eine einzige Kombination aus Anmeldename und Passwort merken müssen.
In manchen Fällen erleichtert SSO auch die Verwaltung in Unternehmen, weil es nur eine zentrale Nutzerdatenbank gibt. So lassen sich die Zugriffsrechte der Mitarbeiter über mehrere Anwendungen hinweg leichter steuern. Letztlich macht SSO Prozesse für alle Beteiligten effizienter und sicherer.
Die Vorteile von SSO bei IoT-Anwendungen
Mit SSO in Ihrem IoT-Portal vereinfachen Sie nicht nur den Zugriff, sondern auch den Authentifizierungsprozess. Unternehmen können eine einzige Identität für mehrere digitale Netzwerke verwenden, sodass sich Mitarbeiter oder Nutzer keine komplexen Passwörter für jedes einzelne System in der Pipeline merken müssen. SSO erhöht außerdem den Datenschutz, indem es Nutzerinformationen vor externen Seiten verbirgt. In einigen Fällen ist der Einsatz von SSO sogar aus Compliance-Gründen erforderlich.
Die gesamte Nutzererfahrung verbessert sich deutlich und Bedrohungen werden stark reduziert. Deshalb bleibt SSO für IoT eine beliebte Wahl unter Unternehmen.
So richten Sie SSO in Ihrem IoT-Portal ein
Um SSO für Ihre IoT-Anwendung einzurichten, müssen Sie zunächst entscheiden, welches Authentifizierungsprotokoll und welchen Identity Provider Sie verwenden möchten. Gängige Protokolle sind SAML und OAUTH, und zu den Identity Providern gehören Okta, Microsoft Azure AD, OneLogin, PingIdentity und Google Workspace.

Sobald Sie sich für Protokoll und Identity Provider entschieden haben, müssen Sie sie in Ihr IoT-Portal integrieren. Der Integrationsprozess erfordert praktische Arbeit und umfasst die Entwicklung von Code für Authentifizierungsaufgaben wie Validierung, Verschlüsselung und das Abrufen von Nutzerinformationen. Zum Schluss sollten Sie das gesamte Setup vor dem Deployment testen, damit es keine Bugs oder Probleme gibt, wenn Nutzer hinzukommen.
Manche Plattformen bieten jedoch native SSO-Funktionen, die Ihnen Zeit sparen. Innerhalb von TagoIO müssen Sie zum Beispiel nicht den gesamten Prozess durchlaufen, um SSO zu nutzen. Sie können SSO ganz einfach integrieren und Ihre Nutzerdatenbank verwalten, indem Sie Ihren Identity Provider nach der Aktualisierung exportieren.
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