SKOMUNIKACJA liefert Smart Factory für ein Kohlebergwerk
S KOMUNIKACJA bietet verschiedene Lösungen für die Industrie an und unterstützt Kunden bei der Verwaltung von Versorgungsmedien wie: Strom, Wasser, Gas und Wärme. Die Messungen erfolgen an den Verbrauchsstellen der Medien, und der Fluss dieser Medien innerhalb der Fabrik wird anschließend analysiert. Darüber hinaus werden die Medienmessungen während der Analyse mit anderen Faktoren wie Temperatur, Sonneneinstrahlung und Maschinenlaufzeit korreliert.

Eine der interessantesten Implementierungen ist das Überwachungssystem für das Kohlebergwerk-Museum Guido in der Stadt Zabrze. Das Museum besteht aus mehreren Bergwerksanlagen: Guido-Mine, Carnall-Schacht, Wilhelmina-Schacht und dem Königin-Luise-Stollen, der eine einzigartige unterirdische Wasserroute und einen Flusshafen besitzt. Es gibt zahlreiche Gründe, warum ein Bergwerk-Museum wie dieses wie ein normales Bergwerk funktionieren muss, hauptsächlich wegen der: Lüftungssysteme, Entwässerungssysteme, Beleuchtungssysteme und Heizsysteme.
Daher verbraucht das Bergwerk auch große Mengen an Strom, Gas, Wärme und Wasser.
Die Herausforderung
Die Anlagen des Bergwerks sind über die Stadt Zabrze verteilt und erstrecken sich über mehrere Quadratkilometer. Das Ziel des Bergwerk-Museums ist es, den Verbrauch der Versorgungsmedien zu überwachen und zu optimieren, die einen großen Prozentsatz des Wartungsbudgets der Anlage ausmachen. Informationen müssen regelmäßig in Intervallen von 5 bis 240 Minuten bereitgestellt werden. Die gesammelten Messdaten werden für Medien-Monitoring, Medien-Analyse, Alarmierung bei abnormalen Situationen und Medien-Abrechnung genutzt.
Messungen sollten in folgenden Einrichtungen durchgeführt werden: Guido-Mine, Carnall-Schacht, Wilhelmina-Schacht, Bergwerksverwaltungsgebäude, Freiluftzone und Hafen des Luise-Stollens.

Die Lösung
Aufgrund der räumlichen Verteilung der Anlagen wurde LoRaWAN-Kommunikation gewählt und die Installation von drei LoRaWAN-Gateways, jeweils eines an jedem Bergwerksstandort, beschlossen.
Folgende LoRaWAN-Sensoren wurden zum Auslesen der Versorgungszähler eingesetzt:
-
Konverter des optischen Anschlusses des Energiezählers IEC62056-21 zu LoRaWAN für Stromzähler des DSO (Distribution System Operator)
-
RS485 MODBUS zu LoRaWAN-Konverter und Impulszähler-Konverter für bestehende Stromzähler für interne Messungen
-
Stromzähler mit LoRaWAN-Modul für neue Strommessungen
-
WMBUS-LoRaWAN-Konverter für bestehende Wasser-, Gas- und Wärmezähler
-
Zähler mit eingebautem LoRaWAN-Modul für neue Wasser-, Gas- und Wärmezähler

Zusätzlich wurden LoRaWAN-Sensoren zur Messung von:
-
Temperatur
-
Sonneneinstrahlung
-
Vibration
-
Zutrittskontrolle
eingesetzt.
Die TagoIO-Anwendung wurde zur Visualisierung, Verarbeitung und Analyse der Messdaten eingesetzt.
Die Ergebnisse
Die Nutzung der TagoIO-Anwendung ermöglichte die Fernüberwachung des Medienverbrauchs. Dank einer Reihe dedizierter Dashboards kann der Benutzer aktuelle Daten jederzeit einsehen. Bei abnormalen Erfassungen wird der Benutzer auch direkt per E-Mail oder SMS informiert.

Neben dem aktuellen Verbrauch kann der Benutzer auch die Verbrauchshistorie der Medien analysieren, da alle wichtigen und interessanten Informationen in einer Anwendung zusammengefasst sind. Schließlich werden Informationen zum monatlichen Verbrauch automatisch bereitgestellt, sodass der Benutzer keine mühsamen, zeitaufwändigen lokalen Ablesungen mehr durchführen muss.